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Den 0815 Verlauf einer Präsentation kennen wir doch alle: Der Referent steht wie festgefroren an einer Stelle, klickt sich durch die Folien und mit einer Monotonie ähnlich einer waagrechten Asymptote. Nach etwa 10-15 Minuten ist die Aufmerksamkeit der Zuschauer beim Nullpunkt angelangt. Dauert die Präsentation noch ein wenig länger, sprechen Sie ab sofort in eine Masse, die irgendwelche verschnörkelten Muster ins Heftchen kritzelt, am Smartphone Herzchen an sinnlose #foodporn Bilder vergibt oder auf den Uhrzeiger start und der Erlösung hoffnungsvoll entgegenblickt. Ergo, das Publikum hört nicht mehr zu und es wird höchste Zeit eine Abwechslung einzubauen. In diesem Artikel erklären wir, wie es Ihnen gelingt eine interaktive Präsentation zu gestalten, die Ihre Zuschauer auch zu Ihren Zuhörern macht. 

Interaktive Präsentation richtig gestalten 

Laut einer Prezi Studie gab die Hälfte der Befragten an, sie hätte sich während der Präsentation mit anderen Aktivitäten abgelenkt, darunter: 

  • SMS verschicken (28%)
  • E-Mails checken (27%)
  • Einschlafen (17%). 

Was für eine traurige Bilanz für jeden Referenten. Und genau deswegen ist es wichtig eine möglichst interaktive Präsentation zu gestalten. Hierfür müssen Sie eine Vielzahl von Aspekten berücksichtigen – von der richtigen Struktur über die Themenschwerpunkte, den technischen Features bis zu den eigenen Präsentationsfähigkeiten. Hier die wichtigsten Punkte: 

Das Publikum verstehen 

Bevor Sie sich nur annähernd über Luftballons, Konfetti oder andere Zirkus ähnliche Elemente Gedanken machen, sollten Sie erst die Zielgruppe der Präsentation detailliert analysieren. Und mit “detailliert”, meine ich auch detailliert

Nur wenn Sie das Publikum und die Branche genau kennen, gelingt es Ihnen den Inhalt so anzupassen, dass die Präsentation lange im Gedächtnis bleibt. Eine atemberaubende Präsentation kann wirksam für ein bestimmtes Publikum sein und ein absoluter Fail für die andere Gruppe. Der Vortrag soll also zum Thema passen, den Zuhörer erreichen und selbstverständlich einen Lerneffekt haben.

Einige Fragen, die Sie im Hinterkopf behalten sollten, sind folgende: 

  • wer ist die Zielgruppe? 
  • wie viel weiss die Zielgruppe bereits zu diesem Thema?
  • welche Informationen werden den grössten Mehrwert bringen?
  • wie digital ist meine Zielgruppe?
  • wie gross ist das Publikum?
  • welche Tools möchte ich für meine Präsentation nutzen?
  • wie und an welcher Stelle soll ich mein Publikum einbinden? 

Diese Fragen ermöglichen es, sich auf die wesentlichen Inhalte zu fokussieren sowie die passende Struktur und den Ablauf zu finden. Denn unabhängig davon, wie schön das Design und die Effekte sind, das Publikum wird schnell das Interesse verlieren, wenn Sie keinerlei neue Informationen liefern können.

Die richtige Struktur  

Die Präsentation sollte logisch aufgebaut sein, sodass Ihre Zuhörer selbst komplexe Themen leicht folgen können, ohne sich zu langweilen. Beginnen Sie mit der Vorstellung der Kernkonzepte und Ziele, gehen Sie dann etwas ausführlicher auf Schwerpunkte ein und vermitteln Sie Ihren Zuhörern zum Schluss eine klare Botschaft. Ähnlich wie ein spannender Roman mit verschiedenen Kapiteln, soll auch die Präsentation mit Hilfe von fliessenden Übergängen Ihr Thema wie eine Geschichte darstellen. Lassen Sie das Publikum nicht im Dunkeln stehen, sondern ermöglichen Sie eine klare Übersicht zu den besprochenen Themen und dem Zweck der Präsentation. Zum Schluss sollten die wesentlichen Aspekte nochmal betont werden, um langanhaltend im Gedächtnis zu bleiben. 

Identifikation mit dem Publikum  

Es ist wichtig, dass sich das Publikum mit Ihnen als Sprecher identifizieren kann, damit es auf mentaler Ebene eine Verbindung zum Thema aufbaut und Ihnen, dem Referenten, als kompetente Person vertraut. Für Sie bedeutet dies authentisch, natürlich, aber auch enthusiastisch und motiviert in Bezug auf das eigene Thema zu sein. 

Eine wichtige Rolle spielt hier auch die Körpersprache: Achten Sie auf offene, einladende Gesten, bewusste Handbewegungen beim Hervorheben von Schlüsselpunkten und eine gute Körperhaltung. Bauen Sie ausserdem Augenkontakt mit dem Publikum auf. 

Eisbrecher 

Beweisen Sie von Anfang an, dass das Publikum eine spannende und interaktive Präsentation erwarten kann. Wenn Sie es nicht schaffen die Aufmerksamkeit des Publikums von Anfang an zu fesseln, kann es eigentlich nur noch bergab gehen. Denn mit jeder weiteren Sekunde sinkt die Aufmerksamkeit des Publikums. 

Versuchen Sie deswegen zum Start ein wenig Pep in die Präsentation und das Publikum zu bringen. Dies kann ein kurzes Kennenlernspiel, eine Fragerunde oder Umfrage sein.

Echte Gegenstände einbeziehen 

Auch wenn Ihre Präsentation keine Produktdemo ist, lohnt es sich echte Gegenstände auf die Bühne zu bringen, um ein Konzept oder eine Idee besser zu veranschaulichen. Ein gutes Beispiel liefert Jill Bolte Taylor: Sie hat während ihres TED-Vortrags ein echtes menschliches Gehirn gezeigt, um zu erklären, was genau während Ihres Schlaganfalls geschah.  

Eine interaktive Präsentation, die das Publikum enorm emotional ansprach und somit auch absolute Bewunderung erlangte. Natürlich müssen Sie keine menschlichen Organe auf die Bühne bringen, um die gewünschte Interaktion zu erlangen, aber je nach Kontext schaffen echte Objekte eine viel stärkere Resonanz beim Publikum, als eine einfache 2D- Abbildung. 

Storytelling 

Der Unterschied zwischen einer langweiligen Präsentation, bei welcher das Publikum abdriftet und einer ansprechenden Präsentation, bei welcher das Publikum motiviert ist zu interagieren, besteht darin, wie Sie dem Publikum die Informationen vermitteln. 

Statt langweiligen Fakten zu liefern, sollte Ihre Idee in eine emotionale und fesselnde Geschichte verpackt sein. Stichwort “Storytelling”.

Die Präsentation sollte wie eine Erzählung aufgebaut sein, mit einem Konflikt und einer Lösung. Natürlich ist es auch wichtig (und teilweise unumgänglich) Fakten und Zahlen zu integrieren, aber trotzdem sollten Emotionen und persönliche Elemente nicht fehlen, um eine stärkere Bindung zum Publikum aufzubauen. 

Durch Storytelling werden weite Teile unseres Gehirns, die für die Verarbeitung von Emotionen und Erfahrungen verantwortlich sind, aktiviert. Geschichten sind daher ideal, um Informationen so zu präsentieren, dass sie beim Nutzer ankommen und auch im Gedächtnis bleiben. Besonders kraftvoll ist vor allem das Visual Storytelling, heisst also die Geschichte beispielsweise mittels gezeichneter oder fotografischer Bilder, Illustrationen oder Video zu erzählen. 

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Visuelle Inhalte 

65% unserer Gesellschaft sind visuelle Lerner. Wenn Sie also eine positive Resonanz beim Publikum erreichen möchten, müssen die Informationen visuell veranschaulicht werden. Statt Zahlen herunterzulesen, zeigen Sie lieber ein Bild. Anstelle von Fakten, lieber eine Infografik. 

Für mehr Unterhaltung bauen Sie idealerweise sogar interaktive Elemente ein zB. eine Infografik, in der einzelne Erklärungen erst durch das Anklicken erscheinen. So wird das Publikum ständig auf Trab gehalten. 

Video Content  

Wie gerade erklärt, sind visuelle Inhalte und Storytelling wichtige Komponenten einer interaktiven Präsentation . Unser Gehirn verarbeitet visuelle Inhalte etwa 60.000 mal schneller als reinen Text. Geschichten merken wir uns 22 Mal leichter. Und was kann noch kraftvoller sein, als statische visuelle Inhalte? Genau, Videos! Videos kombinieren Geschichten mit Bildern. Mit Hilfe von Videos lassen sich daher komplexe Inhalte anschaulich erklären und schaffen durch eine multisensuale Ansprache eine viel stärkere Resonanz. 

Dabei können Sie Erklärvideos integrieren, aber auch GIFs und kürzere Clips integrieren, die auf unterhaltsame Art und Weise ein wenig Abwechslung schaffen. 

Umfragen und Quizze

Die Einbindung von Umfragen und Quizzen weckt die Neugier des Publikums und ermöglicht gleichzeitig eine mentale Erholung von den Präsentationsinhalten, sodass sich das Publikum danach wieder besser konzentrieren kann. Ausserdem lassen sich durch Meinungsumfragen bestimmte Aussagen visuell bekräftigen. Und alles was visuell bekräftigt wird, bleibt auch länger im Gedächtnis. 

Quizze und Umfragen sind auch besonders effektiv, weil man direkt Ergebnisse geliefert bekommt. Für uns Menschen ist dies eine Art Belohnung für eine erbrachte Leistung.

Dank neuer Softwares und Apps wie zB. SlideLizard lassen sich auch ganz einfach interaktive Umfragen erstellen, sodass das Publikum ganz einfach vom Smartphone abstimmen kann.

Physische Aktivität  

Ich weiss ja nicht, wie es Ihnen bei monotonen Präsentationen ergeht, aber bei mir macht sich meistens der Schlafmangel der letzten Wochen bemerkbar. Mein Körper driftet in eine Art Wachkoma ab – müde, unkonzentriert und schlapp blicke ich dem Referenten entgegen und schliesse meine Augen nur aus Höflichkeit nicht. Und um das zu vermeiden, sollten Sie auch bewegende Elemente in die interaktive Präsentation einbauen – damit meine ich keine Aerobic-Stunde (wobei, wieso eigentlich nicht…). 

Man kann aber zB. mit Hilfe von “Body Voting” Umfragen auch visuell repräsentieren, indem die Zuschauer je nach Antwort auf die eine Seite des Raumes laufen sollen. Oder ein richtig/falsch Quiz, bei welchem die Zuschauer mit falscher Antwort eine kurze Sportübung einlegen müssen. So lassen sich Wissensvermittlung und Spass kombinieren. Gleichzeitig fördert die Bewegung die Durchblutung im Gehirn und somit eine bessere Konzentration für den weiteren Verlauf des Vortrages. Bäääm! Mehrere Punkte mit einer Klappe geschlagen. 

Das gilt übrigens auch für den Referenten: Wenn die Person steif wie ein Baumstamm auf der Bühne steht und sich keinen Zentimeter bewegt, sieht es nicht nur bemitleidenswert aus, sondern schafft auch nicht die gewünschte Resonanz bei dem Publikum. Werden Sie selbst physisch aktiv! Begeben  Sie sich in die Menge, interagieren Sie mit dem Publikum, wechseln Sie die Position von der einen Ecke in die andere usw. – natürlich alles im gesunden Masse. Es soll auch nicht nach kunterbuntem Affenzirkus aussehen, aber ein wenig Movement darf es schon sein. 

Social Media Walls 

Gerade für eine jüngere Zielgruppe sind Social Media allgegenwärtig. Mit modernen Tools wie zB. socialmediawall.io können Sie eine sogenannte “Social Media Wall” in die Präsentation integrieren. Was verbirgt sich dahinter? 

Dieses Tool sammelt alle Beiträge von verschiedenen Plattformen, die einen bestimmten Hashtag enthalten, den Sie vorher, je nach Thema, auswählen können. Das Publikum kann während der Präsentation relevante Inhalte zu diesem Hashtag posten, die dann live auf der Social Media Wall für alle angezeigt werden. So aktivieren Sie die Zuhörer zur Teilnahme und schaffen auch eine gute Basis, um auf bestimmte Inhalte näher einzugehen. Eine Social Media Wall eignet sich sowohl als Eisbrecher zum Start der Präsentation, als auch als kurze Verschnaufpause im Verlauf der Vortrags. 

Q&As 

Q&A sessions sind eine ideale Möglichkeit, um mit dem Publikum zu interagieren, aber auch Verständnisprobleme zu klären. Dabei werden Q&As leider oft nur am Ende der Präsentation eingebaut, obwohl viele Zuhörer bereits während der Präsentation das Bedürfnis haben einige Punkte zu klären. Auch rhetorische Fragen sollten immer wieder eingebaut werden, um den Denkprozess des Publikums zu aktivieren und einen Übergang zum nächsten Thema zu gewährleisten. 

Wurfmikrofone 

Mal was ganz anderes, um mit Ihrem Publikum interaktiv zu werden und gleichzeitig wertvolle Meinungen zu erhalten: Wurfmikrofone. Diese Mikrofone sind meistens als Würfel oder Kugel verpackt und können somit ganz einfach den Teilnehmern zugeworfen werden. Es ist nicht nur praktisch, da Sie sich nicht hoffnungslos durch die Zuschauermenge drängen müssen, sondern verleiht der Präsentation einen spielerischen Charakter. Es gibt zahlreiche Anbieter, darunter zB. Catchbox. Einige Online-Plattformen bieten diese auch zum Verleih an. 

Die richtige Software 

Um Ihrer Präsentation das gewisse Etwas zu verleihen, muss das jeweilige Programm auch das gewisse Etwas bieten. Mittlerweile gibt es weit aus mehr Möglichkeiten, als nur durch statische Folien zu klicken. Nutzen Sie Tools, die Ihnen auch eine interaktive und kreative Gestaltung ermöglichen. Hierzu gehören interessante Übergänge, Effekte und Animationen. Aber Achtung – zu viele interaktive Übergänge und Elemente können auch schnell als störend empfunden werden. Im kleinen Masse können Sie aber für einen kleinen Überraschungsmoment sorgen, um die Aufmerksamkeit des Publikums wieder voll und ganz bei sich zu haben. 

Interaktive Präsentation zu Corona Zeiten 

Wer nicht vom Mond gefallen ist, ist sich auch bewusst was gerade in der Welt vorgeht. Eine interaktive Präsentation mit grossem Publikum ist daher derzeit leider nicht möglich. Viel mehr sind virtuelle Präsentationen gerade Gang und Gebe und das bedeutet auch, dass es eine noch viel stärkere Einbindung des Publikums in den Vortrag voraussetzt. 

Denn bei einer virtuellen Präsentation befinden sich Referent und alle Teilnehmer an unterschiedlichen Orten. Anstatt direkt mit dem Publikum zu kommunizieren, sprechen wir mit einem Interface und Thumbnails. Der geringe soziale Kontakt bedeutet auch, dass die Gefahr für Ablenkungen gross ist. Unser Content muss also um so ansprechender und spannender gestaltet sein. 

Einige Punkte, die insbesondere bei online Präsentationen zu beachten wären, sind folgende: 

  1. Vermeiden Sie Monotonie. Gerade bei online Präsentationen lauert schnell die Gefahr, dass man einen Text abliest. Sprechen Sie frei und schauen Sie in die Kamera, nicht auf den Bildschirm.
  2. Integrieren Sie alle 5-8 Minuten unerwartete und abwechslungsreiche Elemente. Die Aufmerksamkeitsspanne bei einer online Präsentation ist noch kürzer, als bei einer herkömmlichen Präsentation. 
  3. Vergewissern Sie sich, dass alle technischen Voraussetzungen inklusive Internetverbindung und dem Equipment erfüllt sind. Eine Unterbrechung oder Verzögerungen aufgrund von schlechter Internetverbindung oder schlechter Audioqualität sind enorm störend und stellen Ihre Kompetenz in Frage.

Interaktive Präsentation – Tools

Je nach Thema, Zielgruppe und individuellen Ansprüchen, sollten Sie sich auch für die richtige Präsentations-Software entscheiden. Folgende Programme können wir empfehlen, um die Präsentation möglichst interaktiv zu gestalten:

Prezi 

Neben PowerPoint und Keynote ist Prezi die wohl bekannteste Präsentationssoftware. Prezi ermöglicht eine extrem dynamische Gestaltung in Form von interaktiven Mindmaps. Man klickt nicht durch Folie für Folie, sondern interagiert mit unterschiedlichen Elementen.

Visme 

Visme ist ein Cloud-basiertes Präsentations-Tool, mit dem sich visuell ansprechende Präsentationen mit Hilfe von Drag and Drop Funktionen erstellen lassen. Visme ermöglicht auch die Erstellung von Infografiken sowie eine Datenbank mit über 100 Schriftarten und eine Vielzahl von freien Bildern. Mit Hilfe von integrierten Analytics, lässt sich erkennen wer die Präsentation angesehen oder bearbeitet hat.  

Emaze 

Emaze ist eine beeindruckende Software, mit der Sie PowerPoint-Präsentationen in interaktive, erzählerische Projekte umgestalten können. Es bietet eine grosse Datenbank an Templates und Video Hintergründen. Ausserdem lassen sich Medieninhalte, GIFs, Live-Feeds sowie andere interaktive Inhalte hinzufügen.

Canva

Canva ist eine Online-Plattform, die Vorlagen für verschiedene Bereiche bietet wie zB. Präsentationen, Newsletter, Visitenkarten, Medien-Kits, Broschüren und Infografiken. Es bietet eine grosse Vielzahl von Design-Layouts und Vorlagen sowie eine Datenbank mit über 1 Million Stockimages. Man kann das Design und die Schriftart auch individuell anpassen, die Bilder mit Filter versehen und verschiedene Elemente per Drag & Drop einfügen.

Piktochart 

Mit Piktochart können Sie Infografiken erstellen, die sich als Diashow präsentieren lassen. Es bietet über 600 professionell gestaltete Vorlagen, zahlreiche Schriftarten, Farbstile, Diagramme und branchenspezifische Symbole sowie eine grosse Datenbank mit Archivfotos. Die Präsentation kann im Web freigegeben und als PDF, JPG und PNG heruntergeladen oder gedruckt werden.

Genial.Ly 

Mit Genial.ly können Sie interaktive Effekte und Animationen in Ihre Präsentationen einfügen. Auch Genial.LY bietet die Möglichkeit eigene Inhalte aus externen Diensten wie zB. Youtube, Google Maps, Spotify usw. einzubinden. Zusätzlich erhalten Sie Zugang zu verschiedenen Premium-Vorlagen, mit denen Sie unbegrenzt viele Präsentationen erstellen können.

Zoho Show

Zoho Show bietet umfangreiche Funktionen für das Erstellen von Präsentationen sowie Import- und Exportmöglichkeiten für PowerPoint-Dateien, eine Bildbearbeitung und die Option, Präsentationen online bereit zu stellen. Ausserdem is Zoho Show auch als App für Android und iOS erhältlich. 

Powtoon 

Powtoon ist eine Plattform zur Erstellung von animierten Erklärvideos und Präsentationen. Es ermöglicht eine einfache Bearbeitung, Voiceover und viele weitere Funktionen. Powtoon bietet eine kostenlose Version an, Premiumfunktionen gibt es  ab $19 und $59 pro Monat.

Sli.do 

Slido ist wohl eine der bekanntesten interaktiven Plattformen für Meinungsumfragen.  Sie können während der Präsentation Echtzeit- Feedback erhalten und Umfrageergebnisse direkt mit dem Publikum teilen. 

Tedme 

Tedme ist ein cloudbasiertes Tool, welches interaktive Q&As, Umfragen, Abstimmungen und Wissensspiele ermöglicht. Ergebnisse können in Echtzeit in die Präsentation integriert werden. 

Slidelizard 

SlideLizard ist ein PowerPoint-Plugin, welches Referenten eine höhere Interaktion mit dem Publikum ermöglicht. Die Zuschauer erhalten über eine spezielle URL Zugang zu der Präsentation und können direkt auf freigegebene Materialien zugreifen, aber auch Fragen stellen, abstimmen und Feedback geben. Nach der Präsentation erhalten Sie einen Bericht mit wichtigen Insights zum Nutzerverhalten der Zuschauer. 

Mentimeter

Mentimeter ist ebenfalls ein Web-basiertes Umfrage-Tool,  welches Ergebnisses direkt in Präsentationen einbetten lässt. 

Voxvote

Die VoxVote-Plattform bietet eine Reihe von Funktionen, die die Erfassung von Zielgruppen und die Datenanalyse unterstützen, zB. benutzerdefinierter Fragen, anonyme Abstimmung, Integration von Präsentationsfolien und Live-Diagrammanzeige der Ergebnisse.

Glisser

Eine Audience Engagement Software mit dem Fokus auf Events und Workshops. Es lassen sich die Vortragsfolien direkt mit dem Publikum über das Smartphone teilen. Dank Umfragen, einer Social Wall und anderen Methoden werden die Zuschauer interaktiv eingebunden.

Die Software soll Sie bei der Erstellung einer ansprechenden Präsentation lediglich unterstützen. Auf einen gut durchdachten Content und die richtigen Elemente ihrerseits sollte natürlich nicht verzichtet werden. Wie bereits gesagt, sollten alle aussergewöhnlichen Features auch nur im Masse und für bestimmte Zwecke eingesetzt werden.

Wenn Sie selbst als Referent wichtige Punkte beachten und die Präsentation spannend strukturieren und anschauliche Elemente integrieren, kann (je nach Thema und Zielgruppe) auch PowerPoint oder Keynote vollkommen ausreichen. Denn auch da gibt es eine Menge Features und Möglichkeiten extra Medien hinzuzufügen. 

Fazit

Um ein grosses Publikum voll einzubinden, muss die Präsentation energisch, zielgerichtet und wirkungsvoll inszeniert sein. Das Publikum muss direkt adressiert werden, wie bei einem Gespräch. Und apropos: Übung macht den Meister! Also am besten sich immer Feedback holen und die Kritik für die nächste Präsentation versuchen umzusetzen. In diesem Sinne wünsche ich ihnen viel Erfolg für Ihre interaktive Präsentation! 


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Sie sind am Ende angelangt. Aber wir können Sie gerne über neue Inhalte informieren.

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