Was ist Stop-Motion?

Für die Produktwerbung eines Unternehmens kommen heute verschiedene Formen und Animationsarten, die das Produkt überzeugend darstellen können, in Frage.  Die Zielgruppe über die Handhabung eines Produktes zu informieren, ist eine Form des Direktmarketings. Diese Art des Marketings hat folgende Vorteile: Beziehungsaufbau, Umsatzsteigerung eines neuen Produktes oder eines alten/bestehenden Produktes und die Darstellung der Attraktivität der Produkte für die Zielgruppe.

Was ist Stop-Motion?

Bei dieser Animation werden Objekte periodisch platziert und bewegt, während Fotos (bei jeder Bewegung) aufgenommen werden. Die Bilder werden hintereinander abgespielt und simulieren dadurch die Bewegung des Objekts. Stop-Motion wird daher auch als Stop-Frame-Motion bezeichnet, da für jede Bewegung eines Objekts, das eine Szene bildet, ein Foto gemacht wird

Stop-Frame wird seit langem in Filmen, Fernsehsendungen, Werbespots und Spielfilmen verwendet und wurde in Objektanimation, Marionettenanimation, Tonanimation, Modellanimation, Ausschnittanimation und Pixelanimation unterteilt, wie in diesem erweiterten Beitrag zur Stop-Frame-Motion beschrieben.

Wer die Besonderheiten der Stop-Motion kennt, wird verstehen warum es Unternehmen eine gute Möglichkeit bietet um Produkte zu bewerben. Zu den Vorteilen gehören Folgende:

  1. Höhere Conversions von Marken und Bildern: Das Video veranschaulicht direkt die Produktstärken und hilft somit die Conversion Rate einer Marke zu erhöhen, da verschiedene Fakten und Einsatzmöglichkeiten zum Leben erweckt werden.
  2. Verwendung von Requisiten: Die Verwendung von Requisiten zur Verbesserung der Sichtbarkeit eines Produktes ist bei der Werbung für das Produkt einer Marke unabdingbar.  Und genau das bietet Stop-Frame-Motion! Somit  ermöglicht es ein Produkt auf ansprechende Weise hervorzuheben und die Kreativität einer Marke zu illustrieren
  3. Ermöglicht Bewegung in unbelebten Objekten: Der Stop-Frame erweckt durch die kontinuierliche Fotografie und Bewegung Produkte zum Leben.

Auf der anderen Seite kann die Erstellung eines Stop-Motion-Animationsvideos auch einige  Schwierigkeiten mit sich ziehen. Dazu gehören:

  1. Zeitaufwändig: Das Produkt einen Zentimeter zu bewegen und auf die perfekte Qualität zu warten, kann zeitaufwendig sein, da jeder Zentimeter der Bewegung und jede Änderung in der Richtung des Objekts fotografiert werden muss. Aber nur so wird ein reibungsloser Ablauf des Endvideos gewährleistet.
  2. Großes Team: Für ein Stop-Motion-Video wird ein großes Team benötigt, vom Fotografen über die Requisiten bis hin zu den Videoeditoren, die das gesamte Video zu einem Abschluss bringen. Das beauftragte Team muss auch über das notwendige Fachwissen verfügen- und das hat auch seinen Preis.
  3. Überarbeitungen: Genau wie in einem 2D-Animationsvideo, welches auf handgezeichneten Bildern basiert, müssen auch bei Stop-Motion aufgrund der Bild-für-Bild-Technik, die Produzenten bei allen Fehlern den jeweiligen Frame erneut aufnehmen, um die flüssige Bewegung des Objektes zu gewährleisten. Dies kann, wenn überhaupt möglich, die Nachbearbeitung eines Videos sehr erschweren.

Alles in Allem, kann Stop Motion wirklich einige beeindruckende und äußerst unterhaltsame Filme wie “Shaun das Schaf” und “Kubo und die beiden Streicher” kreieren , die das Publikum mit ihrer frischen Inszenierung in ihren Bann ziehen.

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